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Krefeld, 23. November 2012
Der neue CDU-Vorsitzende spekuliert über die Schließung von städtischen Einrichtungen

SPD fragt: Was weiß Marc Blondin?

Hans Butzen: "Die Äußerungen führender CDU-Politiker zur Aufstellung des Haushalts 2013/2014 der Stadt Krefeld werden immer grotesker"
Bürgermeister
Die Aussage des neuen CDU-Vorsitzenden Marc Blondin lässt Bürgermeister Frank Meyer (SPD) aufhorchen: „Wenn der neugewählte CDU-Vorsitzende Blondin über Schließungen von Einrichtungen in Krefeld spekuliert, frage ich mich, ob er mehr Informationen hat, als die Öffentlichkeit“. Er fordert Marc Blondin auf, zu nennen, welche Einrichtungen in Krefeld die CDU schließen möchte, nachdem die Verwaltung erklärt hat, keine Einrichtungen schließen zu wollen.

Der Kreisparteitag der CDU hat es nach Auffassung der SPD Krefeld nicht geschafft, die Führungslücken der Partei zu schließen. Neben dem lauten Konflikt zwischen CDU-Fraktion und Oberbürgermeister Kathstede äußert sich nun auch der neue Kreisvorsitzende widersprüchlich.

In einem Interview sagte der frisch gewählte CDU-Vorsitzende Marc Blondin, die CDU könne die Sparvorschläge der Fraktion, der er selbst angehört, „nicht immer so vertreten“ und er mache sich Sorgen darüber, welche Einrichtungen in Krefeld geschlossen würden.

„Die erste Amtshandlung des neuen CDU-Vorsitzenden ist ein kraftvolles in die Büsche schlagen, statt klare Position zu beziehen“, kritisiert Bürgermeister Frank Meyer, der auch SPD-Vorsitzender ist. Es sei derzeit nicht zu erkennen, wer in der CDU wofür steht.

Der Hülser Ratsherr Hans Butzen schließt sich dieser deutlichen Kritik seines Parteifreundes ausdrücklich an: "Die Äußerungen führender CDU-Politiker zur Aufstellung des Haushalts 2013/2014 der Stadt Krefeld werden immer grotesker. Es scheint so, als haben die CDU-Ratsmitglieder um Fabel, Reuters, Schittges und nun auch Blondin völlig den Blick für die Interessen der Krefelder Bürgerinnen und Bürger verloren."

Die Aussage des neuen CDU-Vorsitzenden Marc Blondin lässt Bürgermeister Frank Meyer (SPD) aufhorchen: „Wenn der neugewählte CDU-Vorsitzende Blondin über Schließungen von Einrichtungen in Krefeld spekuliert, frage ich mich, ob er mehr Informationen hat, als die Öffentlichkeit“. Er fordert Marc Blondin auf, zu nennen, welche Einrichtungen in Krefeld die CDU schließen möchte, nachdem die Verwaltung erklärt hat, keine Einrichtungen schließen zu wollen.

„Das ist ein politischer Gemischtwarenladen: Herr Fabel macht die einseitige Interessenpolitik und stoppt Bildungs- und Betreuungsmaßnahmen, Herr Kathstede schwankt von Jahr zu Jahr zwischen Steuererhöhungen und Nicht-Erhöhungen und nun kommt Herr Blondin dazu, der in der Fraktion die Hand für Kürzungen hebt, die er nach außen nicht vertreten will und sich nun um Einrichtungsschließungen als Folge der eigenen Politik sorgt“, kritisiert Meyer und fragt, mit wem man denn nun eigentlich sprechen soll, wenn man eine CDU-Position erfahren möchte?

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